In den letzten Jahren hat sich der jährliche Schnupperkurs zur Entscheidungsfindung, ob man in diesen Sport einsteigen will sehr bewährt. Alle Frauen und Männer, die sich nach dem Kurs dem Kyudo zugewandt haben, sind aktive Schützen.

Unsere Erfahrungen bei einem, wie früher praktiziert, trainingsbegleitendem Einstieg sind dagegen nicht so gut. Hier kommen wir nach einigen Wochen oder Monaten auf Abbrecherquoten von bis zu 80%. Dies ist für die Interessierten, wie auch für den Verein eine schwierige Situation. Derjenige der einen Einblick gewinnen möchte, kann dies nur während regelmäßiger Trainingsbesuche über mehrere Monate erfahren - dies ist eine lange Zeit, um herauszufinden, dass man sich unter Kyudo eventuell etwas anderes vorgestellt hat. Trainer und Assistenten investieren viel Zeit, um den Beginner in das Kyudo einzuführen. Diese Zeit fehlt für das Training der regelmäßigen Schützen und insbesonders der fortgeschrittenen Kyudoka, die sich Prüfungen stellen und an Wettkämpfen teilnehmen.

Um den aktiven Schützen die erforderliche Trainerbegleitung und den Neuanfängern ihre notwendige Betreuung in den Einstieg zu geben, haben wir uns entschlossen, Anfänger nur nach einem Schnupperkurs neu aufzunehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass in der Regel mehrere Sportler gemeinsam mit dem Kyudo beginnen - gemeinsam macht es einfach noch mehr Spaß!