Der Kyudo Bremen e.V. besteht seit 1985 und hat die Förderung des japanischen Bogenschießens zum Vereinsziel. Wir sind Mitglied im Deutschen Kyudobund e.V. (DKyuB) und trainieren die tradionelle Form "Heki Ryu Insai Ha".

Diese Stilrichtung lässt sich direkt bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen und wird von der Mehrheit der deutschen Kyudovereine praktiziert.

Auf diesen Seiten finden Interessierte Informationen zu Kyudo allgemein, zu unserem Verein sowie zu den Möglichkeiten den "Weg des Bogen" einzuschlagen.

Unsere "Stammhalle" an der BSA Gröpelingen steht ab sofort wieder zur Verfügung!
Die Trainingszeiten sind wieder wie vor den "Notunterkünften"!

Wir bedanken uns für die herzliche Aufnahme durch den Tennisverband NORDWEST, der uns Dienstag Abends einen Platz in der Tennishalle "Achterdiek" in Oberneuland für das Training auf die 28m-Standarddistanz zur Verfügung stellte.

Ein ebenso dickes DANKE geht an den Verein "USE 91". Wir dürfen in der alten "AG-Weser"-Lehrwerkstatt (Use Akschen 91) trainieren. Wir freuen uns sehr dort in sehr charmanter, traditionsbehafteter Umgebung auf Halbdistanz üben zu können.

Das japanische Bogenschießen gilt gemeinhin als die älteste (oder erste) Waffengattung der Samurai, die von ihren Kriegsnutzen her "überholt" war.

Schon die entscheidenden Schlachten vor Beginn des Tokugawa-Shogunats zum Ende des 16. Jahrhunderts wurden durch den Einsatz von Musketen entschieden. Das Üben mit dem Bogen konzentrierte sich höchstens noch auf Jagdzwecke und entwickelte sich zu einem Üben als Selbstzweck (Do). Etwas sehr vereinfacht: Das Budo war entstanden - der Weg des Kriegers, analog zu anderen Do-Künsten.

Kyudo als Weg, als Dô, wurde ab etwa 1650 erstmalig als Begriff anstelle von Kyu Jutsu von Morikawa Kozan (Yamato Ryu) verwandt.